Fragen & Antworten

Hier erhalten Sie antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

Was ist die Zählernummer und wo finde ich sie?
Diese Zählernummer identifiziert Ihren Zähler. Sie finden die Zählernummer direkt unter dem Zählwerk auf der Frontseite Ihres Zählers.
Welche Zählerarten gibt es und worin unterscheiden sie sich?
Bei einem Zweitarifzähler werden HT (Hochtarif) und NT (Niedertarif) gemessen und separat ausgewiesen. Bei einem Eintarifzähler (ET) erscheint jeweils eine Zeile weniger. Die verschiedenen Messarten sind im Glossar beschrieben.
Was bedeutet Doppeltarifzähler oder Zweitarifzähler (HT/NT)?
Die Doppel- oder Zweitarifzähler erfassen den Stromverbrauch auf zwei getrennten Zählwerken. Mit dieser Art von Stromzähler kann der Stromverbrauch auf zwei Zeitabschnitte getrennt erfasst werden. Der gemessene Verbrauch des oberen Zählwerks stellt den HT-Verbrauch dar. Die Abkürzung HT steht dabei für Hochtarif, umgangsprachlich Tagstrom genannt. Entsprechend dazu stellt der Verbrauch am zweiten Zählwerk den NT-Verbrauch dar. NT steht für Niedertarif, umgangssprachlich wird dieser auch als Nachtstrom bzw. als Schwachlastzeit bezeichnet.
Was ist ein Eintarifzähler (ET)?
Der Eintarifzähler ist ein Stromzähler der nur über ein einzelnes Zählwerk verfügt. Damit ist keine Aufsplittung des Stromverbrauches auf verschiedene Zeitabschnitte möglich.
Was ist die Schwachlastregelung?
Die Schwachlastregelung oder Niedertarifregelung soll den Anreiz geben, einen Teil des Stromverbrauchs vom Tag in die Nacht bzw. das Wochenende zu verlagern. Dadurch werden die Kraftwerke und Netze auch in dieser lastschwachen Zeit besser genutzt. Um die Schwachlastregelung nutzen zu können, ist ein Zähler mit zwei getrennten Zählwerken (Doppeltarifzähler) und ein Steuergerät für die Umschaltung zwischen diesen Zählwerken notwendig. Die Schwachlastzeiten sind täglich von 22.00 bis 6.00 Uhr. Am Wochenende Samstag 13.00 bis Sonntag 22.00 Uhr. Wir bieten mit die längsten NT-Zeiten in Deutschland. Ab welchen Verbrauchsgrenzen sich der Allgemeine Tarif mit Schwachlastregelung lohnt, hängt allerdings vom einzelnen Nutzungsverhalten ab.
Was ist der Verbrauchspreis oder Arbeitspreis?
Der Verbrauchs- oder Arbeitspreis ist der Preisbestandteil, der von der verbrauchten Strommenge abhängig ist (variabler Bestandteil). Er beinhaltet alle mengenabhängigen Kosten für Stromerzeugung, Transport, Strom- bzw. Ökosteuer und Konzessionsabgabe.
Was ist der Verrechnungspreis?
Der Verrechnungspreis wird für die Kosten für Messung, Abrechnung und Inkasso (fester Bestandteil) erhoben. Er ist abhängig von Art und Umfang der angewendeten Mess- (Zähler) und Steuereinrichtungen (Tarif- und Lastschaltung).
Was ist der Leistungspreis?
Der feste Leistungspreis ist der Preisbestandteil, der von der verbrauchten Strommenge unabhängig ist. Er kann als fester Leistungspreis je Kundenanlage oder als verbrauchsabhängiger Leistungspreis ausgewiesen sein.
Was ist die Stromkennzeichnung?
Seit dem 15. Dezember 2005 finden Sie auf Ihrer Stromrechnung alle Energieträger, aus denen der gelieferte Strom stammt, aufgelistet. Die neue Transparenz für die Stromkunden macht eine Regelung des im Juli 2005 in Kraft getretenen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) möglich.
Erdgas: Warum werden die gemessenen m³ in kWh umgerechnet?
Die Beschaffenheit von Erdgas unterliegt Schwankungen, daher ist eine Umrechnung Ihres Erdgasverbrauchs in Kilowattstunden notwendig. Ihr Erdgasverbrauch wird in Kilowattstunden abgerechnet.
© E.ON Westfalen Weser Vertrieb GmbH 2010